Bruder Dominikus Brock

28. Oberer in Aachen (1844-1860)

Geboren: 24. Februar 1813 in Köln

Gestorben: 9. April 1880 in Krefeld

Einkleidung: 13. Februar 1837

Gelübdeablegung: 13. März 1838 (Armut, Ehelosigkeit, Gehorsam)

 

Bruder Dominikus Brock gilt als wichtiger Reformer des Alexianerklosters in Aachen.

Vor dem Hintergrund der Säkularisation setzte er sich für die  Selbstständigkeit des Klosters gegenüber Staat und Kirche ein. Außerdem  belebte er das Armutsideal . Er erlangte die Erlaubnis zur Ablegung der  Ewigen Gelübde mit Armutsgelübde ab dem 14. März 1854.

Bruder Dominikus Brock besetzte alle wichtigen Ämter im Kloster. Während seiner Amtszeit als Generaloberer von 1857-1859 entwarf er unter Mitarbeit von Pater Schleiniger SJ und Bruder Klemens Wallrath CFA neue  Statuten, die 1859 die bischöfliche und elf Jahre später, am 12.09.1870,  auch die päpstliche Genehmigung erhielten.

Bruder Dominikus Brock war ein Mann des Gebetes. Ihn zeichnete ein guter und fairer Charakter aus. Er besaß Geduld und Bescheidenheit. Liebe und Ernst wusste er in richtiger Weise einzusetzen. Er gilt aufgrund der  Förderung des Ordensideals mit den drei klassischen Gelübden  (Ehelosigkeit, Gehorsam, Armut) als „zweiter Ordensgründer“.